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31. März 2013

Wir waren im Raum "über der Heizung" und spielten Hund und Herrchen, wie es alle kleinen Kinder tun. Ich war der Hund. Du sagtest: "Hier spiel mit dem Sandmännchen." Aber ich weigerte mich damit zu spielen, warf ihn dir wieder zu und teilte dir mit dass das Sandmännchen giftig sei, was natürlich total bescheuert war. Du wolltest aber dass ich mit dem Sandmännchen spielte und irgendwann bekamen wir und deswegen in die Haare. Ich ging aus dem Raum raus und die Treppe hinunter, zur Schaukel wo ich eine Weile lang blieb und weinte. Nach einer Weile holte ich mir einen roten Stift und einen Zettel, das hatten Mädchen, die auf unsere Grundschule gingen und eine Klasse über uns waren, auch so gemacht. Auf den Zettel schrieb ich dann: "Es tut mir leid A., können wir uns wieder vertragen? Wir können zur Verkauferstelle gehen und ein Eis essen." Ich machte mich auf den Weg zu dir und überreichte dir den Zettel. Du hast heulend in der Ecke gesessen. Du kamst zu mir und sagtest, du würdest gern ein Eis essen. Also gingen wir zur "Verkauferstelle." Auf den Weg dorthin erklärtest du mir, dass dein Papa dir einmal erzählt hat, dass sich selbst die besten Freunde mal streiten würden und gerade dass man sich wieder verträgt, eine Freundschaft ausmacht.

Versteck mich wo du mich nicht findest, 
Damit auch du mich mal vermisst 
Hab mich seit Wochen nicht gemeldet 
und frag mich ständig wo du bist 

Ich will nur, dass du weißt, ich hab dich immer noch lieb 
Und dass es am Ende auch keine andere gibt 
Die mich so vollendet 
Die mich so bewegt 

Ich zeig dir dass ich dich nicht brauche 
Und dass ich gehen kann wann ich will 
Weißt du eigentlich wie viel ich rauche 
Seitdem du weg bist 
Und wenn du fragst dann bin ich still 

13. März 2013

"Ein Hund hat keine Verwendung für schicke Autos, große Häuser oder Designerklamotten. Ein klatschnasser Stock reicht ihm völlig. Einen Hund interessiert es nicht, ob du reich bist oder arm, clever oder dumm, pfiffig oder doof. Wenn du ihm dein Herz schenkst, schenkt er dir seins. Von wievielen Menschen kann man das behaupten? Wieviele Menschen können einem das Gefühl geben selten, echt und besonders zu sein? Wieviele Menschen können einem das Gefühl geben außergewöhnlich zu sein?"

2. März 2013

Taste the waste

Heute Abend habe ich mir mit meiner Oma einen Film  angeguckt, der mich wirklich von Anfang an schockierte und mich echt zum Nachdenken gebracht hat. Der dazugehörige Titel "Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll?" sagt eigentlich schon, worum es in diesem Film geht. Ich persönlich muss zugeben, dass ich oftmals einfach auf das Mindesthaltbarkeitsdatum schaue und sobald ich sehe, dass es abgelaufen ist, kommt es in den Müll. Ich habe damit gerechnet, dass der Film Haushalte zeigt, in denen es sich ebenfalls so abspielt. Allerdings durfte ich mir dann das XXL-Paket dessen ansehen, die Supermärkte in aller Welt. So wirklich habe ich mir bisher nicht viele Gedanken darum gemacht, was mit dem Essen passiert, dass man nicht verkaufen kann, bevor es das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht hat. Ich dachte es würde dann zu Tierfutter verarbeitet werden, doch das ist seit dem Jahr 2006 verboten. Jedes Produkt, das Bauern angebaut haben, gesäubert, gereinigt, aussortiert und Kilometerweit Transportiert wurde, wird, wenn es nicht verkauft werden kann, einfach in den Müll geworfen. Jede Kartoffel, die zu groß oder zu klein ist und jede krumme Gurke wird schon bevor sie überhaupt einen Verkaufsladen erreichen könnten, aussortiert. Die Erwartungen der Menschen sind so weit gestiegen, dass Lebensmittel, die nur wegen eines kleinen Schönheitsfehlers sofort weggeworfen werden. Sobald man das Wort Methan hört, denkt man an Kühe, die den Treibhauseffekt verursachen, doch einen Drittel verursachen wir Menschen mit der Landwirtschaft, mit den Lebensmitteln, die wir in den Müll transportieren. Es wird nicht einmal darüber nachgedacht, die Lebensmittel an Menschen zu bringen, die sich glücklich schätzen können, wenn sie sich mit ihren Freunden ein ganzes Laib Brot teilen können. Und wir hätten die Menge der Lebensmittel um jeden einzelnen der 7 Milliarden Menschen satt zu bekommen. Jedoch füttern wir lieber die Müllsäcke als unsere Gleichgesinnten. 
Meiner Meinung nach sollte sich diesen Film jeder einmal angucken, denn vielleicht kann er wirklich unser Handeln in der Zukunft verändern, sodass man diesen Prozess vielleicht noch stoppen kann, bevor wir uns selbst hungern lassen.